Seine-Maritime

Wer nicht nur die wilde Meeresbrandung liebt, sondern auch alte Klöster, grüne Landschaften und französische Spezialitäten, der ist in der Seine-Maritime gut aufgehoben. Seine-Maritime liegt in der französischen Region Haute Normandie und ist traditionell eine Urlaubsregion für Frankreich-Fans. Die beeindruckenden Kreidefelsen der Alabasterküste, die Abtei Jumièges an der Seine und die berühmte Fischsuppe aus Dieppe sind nur einige der vielen Highlights, die das Departement Seine-Maritime in Nordfrankreich zu bieten hat.

Normandie pur: Die Alabasterküste

Wer hinunter schaut, dem wird es schwindlig. Das ist die Normandie: Mehr als 100 Meter hoch sind die Klippen an manchen Stellen der Alabasterküste im Seine-Maritime. Diese malerische Felslandschaft ist ideale Kulisse für ausgiebige Spaziergänge und Ausflüge, auf denen es viel zu entdecken gibt. Eines der beliebtesten Fotomotive von Seine-Maritime ist das natürlich entstandene Felstor westlich von Etretat. Wer eine Radtour ins Hinterland macht, sieht malerische Dörfer, alte Mühlen, traditionelle Häuser mit Reetdächern und an wenigen Stellen senkt sich die Steilküste tatsächlich bis zur Meer hinab.

Die Klöster: Von der schönsten Ruine Frankreichs bis zur Kräuterlikör-Brennerei

Victor Hugo hat die Abtei Jumièges einmal als schönste Ruine Frankreichs bezeichnet. Nach Plünderungen während der Religionskriege sind heute nur mehr wenige Teile erhalten, die allerdings der Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders sehenswert ist der im spätgotischen Stil erbaute Kreuzgang. Bei einem Urlaub in Seine-Maritime darf natürlich auch ein Ausflug zum Palais Bénédictine in Fecamp nicht fehlen. Dort befindet sich die Brennerei des Kräuterlikörs Bénédictine, der durch die Mix-Kreationen eines New Yorker Barmanns in den 1930er Jahren Weltruhm erlangt hat.

Die Großstädte: Le Havre und Rouen

Nicht alte Denkmäler, sondern moderne Architektur aus dem 20. Jahrhundert macht die Hafenstadt Le Havre sehenswert. Das Stadtzentrum mit seinen bunten Betonbauten wurde im Jahr 2005 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Imposant anzusehen ist auch die Pont de Normandie. Die größte Schrägseilbrücke Europas führt über die Mündung der Seine. Der Hafen von Le Havre ist außerdem der zweitgrößte Hafen in Frankreich und ist Ausgangspunkt für Kreuzfahrten über den Ärmelkanal. Rouen, die Hauptstadt von Seine-Maritime, hat vor dem zweiten Weltkrieg als die Stadt der 100 Kirchtürme gegolten. Auch nach den schweren Bombardements erhalten, sind noch die gewaltige gotische Basilika Saint-Ouen oder auch die Kathedrale mit dem 151 Meter hohen Glockenturm. Heute locken schicke Hotels in Rouen Touristen aus aller Welt.

Geheimtipps: Bunte Drachen und samtiger Käse

In Saine-Maritime finden während des Jahres mehrere einzigartige Veranstaltungen statt, die alleine eine Reise wert sind. Im Mai sollte man in Rouen sein, um das weltweit einzige 24-Stunden-Motorbootrennen zu sehen. Alle zwei Jahre steigt am Strand von Dieppe das größte organisierte Drachenfest der Welt, zu dem Delegationen aus allen Kontinenten anreisen. Bei einem Urlaub in (Süd-)Frankreich freut sich natürlich der Gaumen. Aus Seine-Maritime stammt der Neufchâtel-Käse mit seiner samtig bis trockenen Rinde. Eine weitere regionale Spezialität ist neben zahlreichen Fischgerichten die Ente auf Rouener Art.

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